
EU AI Act: Governance-Unterstützung für produktive KI
Praktische Orientierung für Rollen, Kontrollpunkte, Nachvollziehbarkeit und Monitoring – damit Betrieb sicher skaliert. Keine Rechtsberatung.
- Governance im Betrieb: Freigaben, Change-Logs, Audit-Trail
- Nachvollziehbarkeit von Gesprächen bis zu Aktionen (im Rahmen der Integrationen)
- Human-in-the-Loop als Standardprinzip für Sonderfälle
- Besonders relevant für Public/kommunale Einsatzfelder (mit klaren Grenzen)

Was wir liefern (und was nicht)
- Governance-Unterstützung im Betrieb (Prozess, Kontrollen, Nachvollziehbarkeit)
- Keine Rechtsberatung und keine formale Einstufung Ihres Systems
- Ziel: pragmatische Umsetzung, die Betrieb ermöglicht statt blockiert
Wo Governance besonders zählt
- Service/Support über Chat, Telefon, Messenger, E-Mail
- Public-Umfeld mit erhöhten Anforderungen an Transparenz und Zulässigkeit
- Prozesse mit Systemaktionen (Ticketing, Termin, Routing), weil „Erledigung“ Governance braucht
Es gibt gesetztliche Einschränkungen (z. B. keine Stimmerkennung, kein Wiedererkennen nach Session-Ende). Den zulässigen Rahmen erläutern wir im Setup.

Governance im Betrieb – die Bausteine.
1) Rollen & Verantwortlichkeiten
Aktuell kann der Admin steuern, trainieren, kontrollieren und eingreifen (teamfähig). Weitere differenzierte Rollen sind geplant.
- Admin/Team-Betrieb: Training, Kontrolle, Eingriffe
- Verantwortlichkeiten werden in Betrieb und Freigabeprozessen festgelegt
2) Kontrollpunkte (Freigaben & Workflows)
- Freigabe-Workflows für Änderungen an Wissen/Regeln
- Kontrollpunkte vor Live-Schaltung (Standard-Testing, Reviews)
3) Nachvollziehbarkeit (Traceability)
Nachvollziehbarkeit ist bis zu einem gewissen Punkt möglich – abhängig von Integrationen und Mitwirkung (z. B. Zielsysteme/Tickets/CRM).
- Gespräch/Transkript → Entscheidung/Regel → Aktion → (wenn integriert) Eintrag im Zielsystem
- Change-Logs für Wissensänderungen
4) Monitoring & Reporting
- Basis-Reporting: Gespräche, Zeiten, Tage, Kanäle, Performance (use-case-abhängig, wächst)
- „Nicht-Wissen“/Unklarheiten können separat an das Unternehmen ausgekoppelt werden (z. B. per Mail)
- Internes Alerting/Thresholds zur Qualitätssicherung
Wenn’s kritisch wird: Übergabe statt Risiko
- Übergabe via Ticket oder Telefon-Weiterleitung (je Setup)
- Übergabe mit Kontext/Zusammenfassung zur schnellen Bearbeitung
- Aktionen können „approval required“ sein, sofern Zielsysteme das unterstützen/angebunden sind
Was wir im Governance Check klären
- Use Case & Zweck (was darf die Fachkraft, was nicht?)
- Zulässige Datenarten / Datensparsamkeit (Public-Rahmen)
- Rollen/Verantwortlichkeiten & Freigaben
- Kontrollpunkte (Human-in-the-Loop, Eskalationsregeln)
- Reporting/KPIs & Review-Prozess
- Traceability über Integrationen (wie weit die Kette abbildbar ist)
Häufig gestellte Fragen
Macht ihr EU-AI-Act-Rechtsberatung?
Nein. Wir liefern Governance-Unterstützung im Betrieb (Kontrollen, Nachvollziehbarkeit, Monitoring) und helfen bei der pragmatischen Umsetzung im Alltag.
Können wir nachvollziehen, warum die KI etwas getan hat?
Über Transkripte, Change-Logs und – je nach Integration – die Kette bis zur Aktion im Zielsystem. Den Grad der Traceability klären wir in der Demo.
Wie reduziert ihr Risiko im Public-Umfeld?
Durch klare Grenzen je Use Case, Datensparsamkeit, Human-in-the-Loop und überprüfbare Betriebsprozesse.
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